THW Kiel - Die Frauen

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Thorsten Tüx
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Trainingszeiten

Dienstag
20:00 - 22:00

Halle
Coventryhalle,
Preetzer Str. 119


Donnerstag
20:00 - 22:00

Halle
Helmut-Wriedt-Halle, Rendsburger Landstr. 119

Da war mehr drin! – 26:25 in Mönkeberg

Noch 3 Minuten länger – und das Spiel wäre vielleicht anders ausgegangen. Fakt ist aber: Ein Spiel dauert 60 Minuten. Und Fakt ist auch: Wir hatten es 60 Minuten selbst in der Hand, das Spiel für uns zu entscheiden. Da hätte es vielleicht schon gereicht, ein paar der vier verworfenen 7-Meter reinzumachen. Oder die eine oder andere Chance frei vorm Tor zu nutzen. Oder auch, nicht erst nach 20 Minuten anzufangen mit einer Abwehr zu spielen.

Nach vier Minuten stand es bereits 4:4 – ein eindeutiges Zeichen dafür, dass beide Abwehrreihen mit dem Kopf noch in der Kabine saßen. Anschließend gelang es Mönkeberg, sich bis zur 12. Minute auf 8:5 abzusetzen. Wir egalisierten den Vorsprung beim 8:8 (14.), konnten aber nicht verhindern, dass die Gastgeberinnen erneut mit drei Toren in Führung gingen (13:10, 20.). In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit fing sich unsere Abwehr endlich, insbesondere Hanna verlieh dem Abwehrzentrum die zuvor fehlende Stabilität. Doch vorne fanden zu viele Bälle den Weg nicht ins Tor, sodass wir mit einem 15:13-Rückstand in die Kabine gingen.

Dort war der Tenor klar: „Eigentlich können wir uns hier heute nur selbst schlagen!‟ Es galt, die Wurfquote zu verbessern, technische Fehler im Angriff zu minimieren und das Zusammenspiel der Mönkebergerinnen durch eine aktive Abwehr konsequenter zu unterbrechen. Die „guten Vorsätze‟ aus der Halbzeitpause setzten wir jedoch nur bedingt in die Tat um, sodass wir einem ständigen Rückstand hinterherliefen. Über 18:14 (33.) und 22:16 (43.) schien sich Mönkeberg beim 26:20 in der 53. Minute spielentscheidend abgesetzt zu haben. Doch in den letzten Minuten des Spiels rührten unsere Torfrauen und die Abwehr noch einmal Beton an – oft sogar gegen sieben Feldspielerinnen. Der Heimmannschaft fiel vorne nicht mehr viel ein, während wir endlich zu unserem Spiel fanden und nur noch auf Kosten eines Strafwurfes vorm Tor gestoppt werden konnten. Svanner bewies vom 7-Meter-Punkt gleich drei mal Nervenstärke – doch am Ende reichte es nicht mehr, Mönkeberg konnte die Führung über die Zeit retten und wir fuhren mit leeren Händen zurück nach Kiel.

Trotzdem können wir mit unserer Leistung insofern zufrieden sein, als dass wir zu jedem Zeitpunkt und bis zum Schluss gekämpft haben. Und wenn's nächste Woche wieder in der eigenen Halle um die Punkte geht, sind wir uns sicher: Da geht was! Nicht zuletzt dank der Unterstützung durch unsere 2. und 3. Damen, die unser Team in Mönkeberg erneut ergänzt und sowohl in der Abwehr als auch im Angriff - ja, in Sachen Stimmung sogar auf der Bank! - definitiv verstärkt haben. Danke, Kimi, Sarah, Hanna und Bi!

Tore für die Zebradamen: Svanner 6/4, Manya 4, Kimi 4, Sarah 3, Bea 3, Krissi 2, Bambi 2, Anna 1