THW Kiel - Die Frauen

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Dienstag
20:00 - 22:00

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Donnerstag
20:00 - 22:00

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Helmut-Wriedt-Halle, Rendsburger Landstr. 119

Krimi im Derby mit dem besseren Ende für „Holstein“

Schade, Schokolade… Wieder einmal heißt die Bilanz nach dem Spiel: Da war mehr drin! 60 Minuten lang blieb es spannend. Es wurde um jeden Ball gekämpft, wobei es jederzeit ein faires Spiel blieb. Aber von Anfang an:

Nach der zweiwöchigen Herbstpause treten wir erholt, motiviert und endlich wieder mit einem (fast) vollständigen Kader an. Bis auf Manya, die aufgrund eines Bänderrisses voraussichtlich bis Weihnachten ausfallen wird, ist die Truppe komplett. Manyas Ausfall wird vereinsintern kompensiert: Bis zur Winterpause unterstützt uns Paola Weber aus der 3. Damenmannschaft am Kreis und im Abwehrzentrum – Willkommen zurück im Team, Paule! Außerdem haben wir heute mit Anne Hild eine weitere Außenspielerin mit an Bord, die uns sowohl durch ihre Routine als auch durch ihre Schnelligkeit helfen soll. Gute Startvoraussetzungen also!

Wir kommen gut ins Spiel und nehmen von der ersten Minute den Kampf an. Tor um Tor gestaltet sich das Spiel die ersten 15 Minuten lang eng, bevor Holstein sich einen 3-Tore-Vorsprung erarbeitet (10:7, 21.), den wir schnell egalisieren können. Svanner trifft sowohl vom 7m-Punkt als auch aus dem Rückraum und auch über die Außenpositionen kommen wir zu einfachen Treffern gegen die offensiv agierenden Kronshagenerinnen. Mit einem leistungsgerechten 13:13 geht es in die Pause.

Halbzeit zwei sieht nicht anders aus. Beim 19:16 in der 44. Minute legt Holstein noch einmal vor. Wie schon in der ersten Halbzeit kommt Kronshagen über ihre starken Rückraumschützinnen zu leichten Toren, zu oft reagiert unsere Abwehr zu passiv. Eine mannorientierte Abwehr hilft jedoch und auch jetzt sind wir beim 20:20 in der 48. Minute schnell „wieder dran“. Denise zeigt sich insbesondere in dieser Phase als sichere Schützin von Linksaußen und als echte Verstärkung fürs Team. Annika hält uns mit einer bärenstarken Leistung zwischen den Pfosten – fünf gehaltene 7-Meter und zahlreiche weitere Paraden sprechen für sich – den Rücken frei und uns in der nervenaufreibenden Endphase im Spiel. Doch als wir beim 22:23 (55.) in Führung gehen, gelingt es uns nicht, Ruhe zu bewahren, wir schließen unüberlegt ab, was mit schnellen Gegentoren bestraft wird – und schon liegt Holstein wieder vorn. Beim Stand von 27:26 in der Schlussminute kommt Anna unter Bedrängnis zum Wurf und trifft den Innenpfosten. Ob man in dieser Situation auch auf einen Strafwurf entscheiden kann, darüber lässt sich streiten, Holstein bekommt diesen auf der anderen Spielfeldseite zugesprochen und verwandelt zum 28:26-Endstand.

Ein Unentschieden wäre sicher gerecht gewesen und auch ein Sieg lag im Bereich des Möglichen. Moral und Einstellung stimmen und auf die phasenweise starke Leistung von heute lässt sich aufbauen. Deshalb lassen wir trotz der Tabellensituation den Kopf nicht hängen, sondern bereiten uns guten Mutes auf das nächste Punktspiel vor, das definitiv nicht leichter wird: Am Samstag, den 05.11.16, ist mit dem SV Preußen Reinfeld ein Titelfavorit in der HWH zu Gast (Anpfiff 16.00 Uhr), der nach einem deutlichen 27:16-Sieg gegen den TSV Lindewitt am heutigen Spieltag mit derzeit 8:2 Punkten den 3. Tabellenplatz belegt.

Spielfilm: 2:2 4., 5:5 10., 7:7 16., 10:7 21., 10:10 23., 13:13 HZ, 16:16 40., 19:16 44., 20:20 48., 22:23 55., 26:25 58., 27:26 59., 28:26 Endstand.

Tore für die Zebradamen: Denise 8, Svanner 6/3, Anna 3, Paule, Bea, Birthe und Kiwi je 2, Krissi 1