THW Kiel - Die Frauen

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Ansprechpartner

Thorsten Tüx
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Trainingszeiten

Dienstag
20:00 - 22:00

Halle
Coventryhalle,
Preetzer Str. 119


Donnerstag
20:00 - 22:00

Halle
Helmut-Wriedt-Halle, Rendsburger Landstr. 119

Heimniederlage gegen den Spitzenreiter

Dass es gegen den aktuellen Tabellenführer vom HC Treia/Jübeck kein Spaziergang werden würde, ist zu Spielbeginn allen klar. Doch geschenkt sollte es die Punkte bei uns nicht geben! Unser dezimierter Kader wird erneut durch Hanna und Freya aus der 3. bzw. 2. Damen unterstützt. Nach Svanners Verletzung, die mit Kreuz- und Innenbandriss für den Rest der Saison ausfallen wird, sollen Kiwi und Denise auf der Mitte die Regie übernehmen und für neuen „Schwung“ sorgen – und das klappt zunächst ganz gut! Wir kommen schnell ins Spiel und gestalten insbesondere die erste Halbzeit lange offen. Jeder ist heiß, in der Abwehr stimmen die Absprachen und vor allem die Einstellung: Es wird um jeden Ball gekämpft und die größentechnisch überlegenen Gegnerinnen, die weniger durch geschicktes Spiel als durch intensiven Körpereinsatz und mit viel Schwung den Abschluss über ihren wurfgewaltigen Rückraum suchen, werden immer wieder in Bedrängnis gebracht. Es gelingt uns, Bälle rauszuspielen und über Tempo zu einfachen Toren zu kommen, sodass es bis kurz vor Ende der ersten Halbzeit ein enger Schlagabtausch bleibt (2:2 (6.), 8:7 (12.), 13:13 (25.)). Man könnte sagen, wir selbst halten die Damen aus Treia durch unsere technischen Fehler im Spiel, sodass diese sich vor der Pause auf 14:16 absetzen können.

In der Halbzeit ist der Tenor klar: Wir haben in dieser Saison schon deutlich höhere Rückstände aufholen können – und können das auch heute schaffen! Leider vergeben wir dann in den ersten Minuten der zweiten Hälfte zu viele Chancen, sodass der Spitzenreiter sich binnen kurzer Zeit auf 15:21 (38.) absetzen kann. Doch der Drops ist noch nicht gelutscht! Vor allem durch Tore von Bambi, die sowohl hinten als auch vorne einen Sahnetag erwischt hat, können wir in der 43. Minute auf 19:21 verkürzen. In der dieser Phase stehen wir jedoch mehrfach nur zu fünft auf der Platte, sodass es nie gelingt, näher als auf drei Tore an die Führung der Gäste heranzukommen (23:26, 52.). In der Schlussphase versagen bei uns etwas die Kräfte und der HC nutzt die Gelegenheit, um sich spielentscheidend auf 23:29 (55.) abzusetzen. Die Niederlage fällt am Ende mit sieben Toren (25:32) also etwas zu hoch aus, haben wir uns doch zu keinem Zeitpunkt aufgegeben und das Spiel lange ausgeglichen gestaltet. Wir haben also wieder mal gezeigt, dass wir mehr können als unser Tabellenplatz vermuten lässt – Punkte gibt’s dafür leider keine. Die sollen nächste Woche in Oeversee endlich eingefahren werden – es ist höchste Zeit, uns selbst zu belohnen!

Tore für die Zebradamen: Bea 8/4, Franzi 6, Krissi 4, Denise 3, Birthe und Kiwi je 2.