THW Kiel - Die Frauen

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Thorsten Tüx
Telefon: 0172-1793606

Trainingszeiten

Dienstag
20:00 - 22:00

Halle
Coventryhalle,
Preetzer Str. 119


Donnerstag
20:00 - 22:00

Halle
Helmut-Wriedt-Halle, Rendsburger Landstr. 119

Knackpunkt „Chancenauswertung“ – vermeidbare Niederlage gegen Lauenburg

Die Ausgangslage ist vor Spielbeginn deutlich: Als Tabellendritter gehen die Elbdiven als klarer Favorit ins Spiel, den wir gerne ein bisschen ärgern wollen. Dafür haben wir extra unseren Frankreich-Export eingeflogen. Gestern noch im Flugzeug, heute endlich wieder im Zebra-Dress: Jo, so schön, dass du wieder da bist! Außerdem helfen erneut Jelly und Freya aus der Zweiten aus – danke, Mädels! Die volle Bank ist heute extrem wichtig, denn das Spiel wird vor allem eins: schnell. Von Anfang an gehen die Lauenburgerinnen auf Tempo – und wir gehen mit. So können wir über ein druckvolles Spiel mit schnellen Pässen Lücken in der defensiven Abwehr finden, sie erfolgreich nutzen und in den ersten Minuten mehrfach vorlegen. Beim 4:4 gleichen die Elbdiven erneut aus und kommen fortan besser ins Spiel. Nach einer Viertelstunde liegen sie mit 5:8 vorne, führen in der 24. Minute immer noch mit drei Toren (7:10), doch in den letzten Minuten der ersten Halbzeit arbeitet unsere Abwehr aktiv und offensiv, den Diven fällt nicht mehr viel ein. Insbesondere gelingt es uns, Lena Mehrkens aus dem Spiel zu nehmen, die heute lediglich vom 7m-Punkt trifft. Bis zur Halbzeit sind wir wieder dran: 10:10 zum Pausenpfiff.

Was sich schon in der ersten Halbzeit gezeigt hat, setzt sich leider auch in der zweiten fort: Die desolate Chancenauswertung. Von sieben Siebenmetern treffen wir ganze zweimal, freie Würfe von außen oder vom Kreis werden viel zu oft vergeben. So treffen wir, wie bereits in der Vorwoche, nur noch sechs Mal im zweiten Durchgang. Und auch der Spielverlauf ist ähnlich wie gegen Tills Löwen: Zunächst bleibt es eng (12:12, 35.), einen 3-Tore-Vorsprung (12:15, 41.) holen wir auf, doch auch heute stellen wir in den letzten zehn Minuten das Treffen gänzlich ein. Nach dem 16:17 (50.) kann Lauenburg den Vorsprung auf 16:20 ausbauen.

So vergeben wir die Chance auf einen unverhofften Punktgewinn gegen schlagbare Lauenburgerinnen heute selbst, indem wir die vorhandenen Möglichkeiten zu oft ungenutzt lassen. Das ist ärgerlich, die insgesamt starke Leistung lässt aber auf die kommenden Wochen hoffen! Es scheint, als hätte sich die Mannschaft endlich gefunden. Nächste Woche geht’s nach Dithmarschen zum MTV Heide, der an diesem Spieltag knapp in Lindewitt verlor und derzeit mit 16:12 Punkten auf dem 7. Platz steht. Im Hinspiel konnten wir immerhin einen Punkt in Kiel behalten – diesmal würden wir gerne zwei draus machen!

Tore für die Zebradamen: Anna, Manya, Bambi je 3, Svanner 2/2, Lisa, Freya, Jelly, Kiwi und Branca je 1.