THW Kiel - Die Frauen

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Ansprechpartner

Gerrit Händel
Telefon:0162-4264107

Trainingszeiten

Dienstag
20.30 - 22.00 Uhr

Halle
Wellsee, Braunstr. 40


Donnerstag
20.30 - 22.00 Uhr

Halle
Wik, Marinestützpunkt

Jung-Zebras verlieren trotz starker 2. Halbzeit

Enttäuschende Gesichter auf Seiten des THW nach der knappen 29:27 Niederlage beim Tabellennachbarn aus Nordfriesland. Das Spiel begann zäh und beide Mannschaften agierten überaus nervös im Angriff. Einzig allein die Abwehrreihen auf beiden Seiten funktionierten und so stand nach 18. Minuten gerade mal ein mageres 3:3 auf der Anzeigetafel. Das Spiel wurde im weiteren Verlauf der ersten Hälfte nicht wirklich besser. Im Gleichschritt ging es bis zum 8:8(27.) ehe sich die Ohrstedter durch 3 Tore in Folge zum 12:9 Halbzeitstand absetzen konnten. Die Kabinenansprache war deutlich, spielten wir doch besonders im Angriff zu ideenlos und vor allem nicht mit der nötigen Geduld. Das wollten wir in Durchgang zwei ändern.

Das Spiel wurde besser und wir kämpften uns Stück für Stück heran um beim Stand von 17:17(41.) das Spiel wieder offen zu gestalten. Begünstigt durch eine Zeitstrafe auf Seiten des THWs stellte der Gastgeber durch einen 4:1 Lauf den alten Abstand von 3 Toren jedoch wieder her und führte in der 46. Minute mit 21:18. Doch wir gaben uns nicht auf. In der Abwehr wurde jetzt noch konsequenter gearbeitet und in der 49. Minute tatsächlich der erneute Ausgleich zum 21:21 erzielt. Auch die Auszeit auf Seiten der HSG SZOWW konnte uns nicht daran hindern nun selbst in Führung zu gehen und uns auf 22:24(53.) abzusetzen. Selbst in Unterzahl gelang es noch dank zwei gehaltener 7m den Vorsprung auf 22:25(54.) auszubauen. Doch eine weitere Hinausstellung nur 30 Sekunden später und die damit verbundene doppelte Unterzahl brachten die Gastgeber mit 26:26(56.) wieder zurück ins Spiel. Diese profitierten in dieser Phase zusätzlich noch von einigen "50:50" Entscheidungen, die die beiden Unparteiischen zu ihren Gunsten entschieden. Die letzten drei Minuten waren dann nichts für schwache Nerven. THW Trainer Thorsten Tüx erhielt in der 57. Minute für allzu heftiges Reklamieren eine 2-Minuten Strafe. Die Folge war eine weitere Unterzahl. Den Führungstreffer zum 27:26(58.) könnten wir zwar postwendend wieder egalisieren und selbst nach dem erneuten Rückstand wäre der Ausgleich noch möglich gewesen, aber ein Ballverlust in der letzten Spielminute besiegelte dann die endgültige 29:27 Niederlage.

THW Chef-Coach Gerrit Händel äußerte sich nach dem Spiel trotzdem nicht gänzlich unzufrieden: "Die Mannschaft hat in der 2. Halbzeit eine tolle Moral bewiesen. Wir haben uns immer wieder zurück ins Spiel gekämpft und hätten wenigstens 1 Punkt verdient gehabt. Leider lief es am Ende ein wenig gegen uns und wir haben manchmal auch nicht clever genug agiert. Das Time-Out hätten wir vielleicht ein wenig früher nehmen sollen um ein wenig Ruhe ins Spiel zu bringen, aber im Nachhinein ist man immer ein weniger schlauer." Thorsten Tüx sieht die Verantwortung für das Resultat allerdings nur bei sich selber: "Die Niederlage geht am Ende ganz allein auf meine Kappe. Durch die 2-Minuten Strafe in dieser wichtigen Phase des Spiels, habe ich der Mannschaft einen Bärendienst erwiesen und so stehen wir am Ende ohne Punkte da. Mein Verhalten war absolut unprofessionell und völlig unnötig. Es bleibt mir jetzt nur noch, mich beim gesamten Team dafür zu entschuldigen."

Genau eine Woche Zeit bleibt uns, sich von der ärgerlichen Niederlage zu erholen und den Blick wieder nach vorne zu richten. Am nächsten Sonntag um 13:45 Uhr ist mal wieder "Derby-Time" in der HWH und es geht um mehr als nur 2 Punkte. Nachdem unsere 1. Damen am letzten Wochenende nach starker Leistung unglücklich mit 2 Toren gegen die 1. Mannschaft von Holstein Kiel/Kronshagen verloren hat, treffen nun die beiden Nachwuchsteams im direkten Duell auf einander.

Für den THW spielten: (TW)Maximiliane Riemenschneider (0.-30.Min., ab 50. Min); (TW)Katharina Sitter (30.-50.Min.); Caroline Grünhagen (7); Jelena Nowak(4); Lena Hansen(3); Adalheidur Alfredsdóttir; Kristina Brüning; Kim Schwardt(7); Tessi Pomarius(2); Sarah Steffanowski; Patricia Miskic; Lena Tiedemann(4/2)