THW Kiel - Die Frauen

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Ansprechpartner

Gerrit Händel
Telefon:0162-4264107

Trainingszeiten

Dienstag
20.30 - 22.00 Uhr

Halle
Wellsee, Braunstr. 40


Donnerstag
20.30 - 22.00 Uhr

Halle
Wik, Marinestützpunkt

"Wundertüte" mit Punktgewinn beim Tabellendritten!

Der viel umjubelte Treffer von Franziska Miskic in der letzten Spielminute zum 17:17 Endstand gegen die favorisierten Damen der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg war am Ende der verdiente Lohn für 60 Minuten aufopferungsvoll kämpfende Zebras. Die Vorzeichen standen dabei gänzlich ungünstig. Gleich auf sechs Spielerinnen musste THW Trainer Gerrit Händel in der Partie gegen die heimstarken Rendsburgerinnen verzichten. Neben den Langzeit-Ausfällen Caroline Grünhagen (Bänderiss) und Jelena Novak, die sich nach wie vor die Welt von unten anschaut, fielen zusätzlich noch Kim Schwardt (Schulter) und Stephanie Schnoor (Grippe) aus. Da auch noch Kristina Brünning und Patricia Miskic aus familiären Gründen kurzfristig passen mussten, war auf der Auswechselbank endlich mal wieder richtig Platz für alle. Der THW startete trotzdem gut ins Spiel. Sarah Steffanowski und Lena Tiedemann übernahmen die Verantwortung auf der für beide ungewohnten Rückraum-Mitte Position. "Wir haben vor dem Spiel besprochen, dass wir aufgrund der Personalsituation viel durch einfache Kreuzungen im Rückraum und vor allem durch das Parallelstoß-Spiel zum Erfolg kommen wollen. Das haben beide wirklich sehr gut gemacht", äußerte sich THW-Trainer Händel nach dem Spiel dann auch sichtlich zufrieden. Das es trotzdem nach 20 Minuten gerade einmal 5:5 stand, spricht allerdings auch für die Abwehrreihen sowie den guten Torwartleistungen auf beiden Seiten. Mit einem Tor Rückstand ging es beim Stand von 7:6 in die Halbzeitpause.

Den Beginn der zweiten Hälfte verschliefen die Zebras dann allerdings ein wenig und nach 40 Spielminuten führten die Gastgeber beim Stand von 11:7 das erste mal mit 4 Toren. Doch aufgeben war heute keine Option. Zumal es auch nicht daran lag, dass vorne keine Chancen kreiert wurden. Vielmehr war es Annika Harder im Tor auf Seiten der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg die besonders in den zweiten 30 Minuten reihenweise gut plazierte Würfe entschärfen konnte. Bis zum 14:10 (47.) ging es Tor um Tor weiter und alles sah schon nach einer eneuten Niederlage des THWs aus. Es war allerdings zu erkennen, das die Petriesas-Schützlinge dem intensiven Spiel ein wenig Tribut zollen mussten, während die THW Damen noch einmal alles nach vorne warfen. Beim Stand von 16:15 (57.) war der Anschluß wieder hergestellt und auch durch das 17:15 (58.) ließen sich die Landeshauptstädterinnen nicht aus der Ruhe bringen. Erst markiert Freya Antoni mit dem 17:16 (58.) den wohl wichtigsten ihrer vier Treffer, ehe Franziska Miskic zum leistungsgerechten 17:17 Ausgleich trifft. Die konsternierten Gastgeber ermöglichten THW sogar noch die Chance auf den Siegtreffer, doch Tessi Pomarius blieb es leider nicht vergönnt ihre gute Leistung am heutigen Tag mit einem "Lucky-Punch" endgültig zu krönen. "Wenn man mal von einer geschlossenen Manschaftsleistung sprechen kann, dann heute. Wie die Mädels besonders in der Abwehr um jeden Ball gefightet haben, war schon richtig toll. Mit etwas Glück wäre sogar noch etwas mehr drin gewesen, denn das Chancen Plus lag nach meiner Einschätzung eindeutig auf unserer Seite. Aber mit der Punkteteilung können wir sicher besser leben als unser Gegner, der die zwei Punkte gegen die "Wundertüte THW-II" (O-Ton HSG Trainer Patrick Petriesas) sicherlich fest eingeplant hatte", freut sich besonders Betreuerin Janina Kluth über die Leistung der gesamten Mannschaft.

Am 11.12.2016 um 17:00 Uhr ist im vorletzten Spiel des Jahres mit der SG Mittelangeln der Tabellenzehnte zu Gast in der HWH. "Trotz der durchwachsenen Hinrunde gehen wir als klarer Favorit in die Partie, deshalb sind zwei Punkte Pflicht", gibt deshalb THW-Coach Gerrit Händel schon einmal die Marschroute für die kommende Begegnung heraus.

Für den THW spielten: (TW)Katharina Sitter (1.-30.); (TW)Maximiliane Riemenschneider(30.-60.); Sarah Steffanowski(1); Malin Hilburger; Lena Hansen(1); Adalheidur Alfredsdóttir(5); Tessi Pomarius(5); Lena Tiedemann(1); Franziska Miskic(1); Freya Antoni(4)