THW Kiel - Die Frauen

Herzlich Willkommen

Ansprechpartner

Gerrit Händel
Telefon:0162-4264107

Trainingszeiten

Dienstag
20.30 - 22.00 Uhr

Halle
Wellsee, Braunstr. 40


Donnerstag
20.30 - 22.00 Uhr

Halle
Wik, Marinestützpunkt

THW-II spielt "Weihnachtsmann" beim Tabellenführer

„Ja, is' denn heut' scho' Weihnachten?" so oder so ähnlich dachte das Team der SG Dithmarschen Süd sich sicher nach dem 30:20 Erfolg über die 2. Frauen des THW Kiels. Und die Jung-Zebras präsentierten sich auch so, wie es sich für einen wohl erzogenen Gast gehörte: Zurückhaltend, unaufdringlich und mit reichlich Geschenken im Gepäck. Dabei hatten sich die Händel-Schützlinge einiges gegen den Tabellenführer vorgenommen. Doch bereits mit dem Ausfall von Jelena Nowak unter der Woche erhielten die Erwartungen den ersten Dämpfer. Als dann auch noch Kristina Brüning und Sarah Steffanowski direkt vor Spielbeginn die Segel streichen mussten, standen die Hauptstädterinnen plötzlich kopflos, bzw. ohne echte Rückraum-Mitte Spielerin da. Die ersten drei Spielminuten konnte der THW noch ausgeglichen gestalten und beim 1:2 nicht nur erst- sondern leider auch einmalig in Führung gehen. Was folgte waren unnötige Ballverluste (obwohl eigentlich ja jeder Ballverlust unnötig ist :-)), die die Gastgeber in einfache Tore zum zwischenzeitlichen 9:2 (15.) ausnutzten. Schon zu Beginn wurde deutlich, das der von Nils Möller trainierte Spitzenreiter der Landesliga Nord über ein exzellentes Umschaltspiel verfügt. Denn auch wenn es das Ergebnis es nicht vermuten lässt, so stand die Abwehr des THWs doch relativ gut gegen den Positionsangriff der Gastgeber, sofern der denn stattgefunden hat. Mit dem 9:3 (20.) beendete dann Neu-Zebra Jennifer Johnsen mit dem 1. ihrer sechs Treffer die Torflaute für die Schwarz-Weißen. Einer der Lichtblicke des heutigen Tages. Der Rest der ersten Hälfte verlief relativ ausgeglichen. Trotz mal wieder zwei vergebener Siebenmeter geht es mit einem gerade noch erträglichen 14:7 Rückstand zum Pausen-Tee.

Auch in der 2. Hälfte blieb die SG Dithmarschen Süd die spielbestimmende Mannschaft und setzte weiterhin auf Tempo-Handball. Beim 18:8 (35.) betrug der Rückstand erstmalig 10 Tore und von einem Aufbäumen der Zebras war trotz deutlicher Worte in der Kabine nichts zu spüren. Wie schon im ersten Durchgang, wurde weiterhin versucht über den groß gewachsenen Innenblock der Gastgeber zum Erfolg zu kommen, wo die Bälle reihenweise hängen blieben oder zur leichten Beute für die gegnerischen Torfrau wurden, anstatt mal konsequent auf die Nahtstellen zu gehen. Mit dem 25:11 (45.) deutete sich dann ein wahres Desaster an. Doch anscheinend erinnerte sich auch die SG an das bevorstehende Weihnachtsfest und schaltete einen Gang zurück. Hinzu kam nun, dass auch der THW im Angriff ein wenig geduldiger spielte und so konnte zu mindestens noch ein wenig Ergebnis-Kosmetik betrieben werden, bevor sich die ganze Herde nach der hoch in der Höhe verdienten Niederlage gesengten Hauptes auf den eineinhalbstündigen Heimweg machte. Für den "Tatort" reichte es zwar nicht mehr ganz, aber der Bedarf an "Unterhaltung" war bei allen sicherlich gedeckt. "Es fehlte heute an vielem, aber vor allem an der Bereitschaft um jeden Ball zu kämpfen, sei es auch noch so aussichtslos. Wir haben es dem Gegner dadurch sehr einfach gemacht und hätten wir nicht so einen starken Rückhalt zwischen den Pfosten gehabt möchte ich nicht wissen, wie die Partie geendet hätte. Sicher waren die Begleitumstände mit den kurzfristigen Ausfällen nicht gerade hilfreich für uns, trotzdem darf man sich so nicht präsentieren. Die Weihnachtspause kommt jetzt gerade recht für uns und ich bin fest davon überzeugt das dieses Spiel eine Lehre für uns alle sein wird", setzt THW Trainer Gerrit Händel einen Schlussstrich unter das Spiel.

So ärgerlich diese Niederlage auch ist, das Handball-Leben geht zum Glück weiter. Für uns ist es in erster Linie "UNSER" Hobby in das wir alle sehr viel Zeit, Fleiß und manchmal auch Tränen investieren. Damit das aber überhaupt möglich ist, möchte sich die 2. Frauen auf diesem Wege noch einmal bei unserem Frauenwart Michael Fischer sowie den verantwortlichen des Stammvereins THW Kiel für ihre Unterstützung bedanken. Nicht vergessen möchten wir natürlich unsere "Supporter", egal ob Sie uns auf der Tribühne anfeuern, uns als Teil unserer Familie oder engen Freundeskreises den Rücken stärken und immer Verständnis für uns und die Beste Sportart der Welt haben. Wir sagen einfach nur DANKE!

Frohe Weihnachten!

Eure 2. Frauen

Für den THW spielten: (TW)Maximiliane Riemenschneider (0.-40.); (TW)Katharina Sitter (40.-60.); Sarah Steffanowski; Malin Hilburger; Jennifer Johnsen(6); Tessi Pomarius(3/2); Adalheidur Alfredsdottir(1); Lena Tiedemann(1); Patricia Miscic(3); Franziska Miskic(1); Freya Antoni(3); Kim Schwardt(3)