THW Kiel - Die Frauen

Herzlich Willkommen

Ansprechpartner

Gerrit Händel
Telefon:0162-4264107

Trainingszeiten

Dienstag
20.30 - 22.00 Uhr

Halle
Wellsee, Braunstr. 40


Donnerstag
20.30 - 22.00 Uhr

Halle
Wik, Marinestützpunkt

THW II mit Niederlage ins neue Jahr

Mit einer 28:24 (16:9) Niederlage gegen den direkten Tabellennachbarn von IF Stjernen Flensburg startete die 2. Frauen des THW Kiels ins Handballjahr 2017. Die Gastgeber des SDU Vertreters aus dem hohen Norden legten von Beginn an ein hohes Tempo an den Tag und die Händel-Schützlinge zeigten sich davon sichtlich beeindruckt. So gelang es dem THW, das Spiel lediglich bis zur 11. Minute offen zu gestalten und man lag durch ein Tor von Kristina Brüning zum 6:4 mit nur zwei Treffern zurück. Dass es in der 19. Minute bereits 12:4 stand, hatte dann allerdings viele Gründe. "Bereits nach den ersten Minuten spürte ich eine gewisse Unsicherheit in der Mannschaft. Die Laufwege stimmten am Anfang gar nicht und unsere Passqualität machte ein druckvolles Spiel nahezu unmöglich. Auch in der Abwehr agierten wir größtenteils zu passiv. Wenn dann auch noch drei Siebenmeter vergeben werden, musst du dich nicht wundern, wenn du plötzlich mit 9 Toren hinten liegst", macht THW-Coach Gerrit Händel die 15 schwachen Minuten Mitte der 1. Halbzeit als Hauptgrund für die Niederlage aus.

In der 2. Hälfte bekamen die spärlichen Zuschauer dann allerdings eine andere Mannschaft zu Gesicht und es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, in der es munter hin und her ging. Die Landeshauptstädterinnen spielten nun im Angriff zielstrebiger und auch in der Abwehr wurde jetzt mehr agiert als nur reagiert. In der Folge konnte der Rückstand auf 20:15 (42.) verkürzt werden und beim 23:19 (51.) sah es sogar danach aus, als könnte das Spiel eventuell noch einmal kippen. Aber spätestens mit der 2-Minuten Strafe gegen den THW Kiel in der 55. Minute war die Messe endgültig gelesen. "Unterm Strich geht der Sieg für Stjernen völlig in Ordnung. Leider haben wir es nicht geschafft unser sonst so gutes Spiel über die Kreisläufer aufzuziehen. Patti und Ada hatten es aber auch wirklich sehr schwer heute und ich hätte mir gewünscht, das die beiden Schiedsrichter, der oftmals überharten Spielweise der Flensburger ein wenig Einhalt geboten hätten. Wir kehren trotzdem vor unserer eigenen Haustür, denn dass wir mit so einer großen Hypothek aus der 1. Halbzeit kommen, haben wir uns leider nur selbst zu zuschreiben", so das abschließende Resümee von Co-Trainer Thorsten Tüx.

Bereits am nächsten Wochenende kann es die Mannschaft besser machen, wenn es am Sonntag um 13:15 Uhr zum ersten Heimspiel des Jahres gegen den Handewitter SV geht. Alles andere als ein doppelter Punktgewinn gegen den derzeitigen Letzten der Tabelle wäre sicherlich ein große Enttäuschung. Damit dies auch gelingt, sind wir jedoch auf die Unterstützung von der Tribüne angewiesen. Wer sich also nach dem "Langschläferfrühstück" ein wenig die Beine vertreten möchte, ist in der HWH herzlich Willkommen.

Für den THW spielten: (TW)Maximiliane Riemenschneider (45.-60.); (TW)Katharina Sitter (0.-45.); Sarah Steffanowski; Alena Müller; Jennifer Johnsen(1); Tessi Pomarius(3/1); Adalheidur Alfredsdottir(3); Lena Hansen(3); Jelena Nowak (7/2); Patricia Miscic(4/1); Franziska Miskic; Freya Antoni(1); Kim Schwardt(2); Kristina Brüning (1)