THW Kiel - Die Frauen

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Ansprechpartner

Gerrit Händel
Telefon:0162-4264107

Trainingszeiten

Dienstag
20.30 - 22.00 Uhr

Halle
Wellsee, Braunstr. 40


Donnerstag
20.30 - 22.00 Uhr

Halle
Wik, Marinestützpunkt

Zwei Punkte trotz schlechtester Saisonleistung

Mit einem 28:23 Erfolg über den Handewitter SV beenden die Jung-Zebras des THW die Hinrunde und liegen mit nun 10:14 Punkten auf dem 8. Platz der Landesliga Nord. Warum der Mannschaft trotz des doppelten Punktgewinns allerdings nicht zum Feiern zu Mute war hatte gleich mehrere Gründe. Zum einen war sicherlich die schwere Knieverletzung von Rückraumspielerin Tessi Pomarius (auf diesem Wege noch einmal "Gute Besserung") noch in den Köpfen, viel eher war es wohl die eigene Erkenntnis darüber, heute ein richtig schlechtes Spiel abgeliefert zu haben. So nahm auch THW Coach Gerrit Händel nach dem Abpfiff kein Blatt vor den Mund: "Das war heute mit Abstand die schlechteste Saison-Leistung meiner Mannschaft. Das es am Ende doch noch zu 2 Punkten gereicht hat, ist sicherlich nur dem Umstand geschuldet, dass die Gäste mit gerade einmal 7 Spielerinnen angetreten sind und ihnen am Ende ein wenig die Puste ausging. Trotz unserer 28 Tore haben wir heute definitiv nicht als Mannschaft funktioniert und unsere Treffer fielen meist nur aus Einzelaktionen heraus."

Und davon gab es mehr als genug. Es zog sich quasi wie ein roter Faden durch das Spiel des THW. Statt im Positionsangriff ein druckvolles Angriffspiel aufzuziehen um die Abwehr erst einmal in Bewegung zu bringen und Räume zu schaffen, wurde sich meistens dafür entschieden nach dem ersten "Wackler" den Abschluss zu suchen. So war es nicht verwunderlich das die Gastgeber erst in der 15. Minute mit 5:4 das erste mal in Führung gingen, die die Damen aus Handewitt beim Stand von 10:10 (23.) wieder ausgleichen konnten. Mit einer knappen 13:12 Halbzeitführung ging es in die Pause. In der Halbzeit gab es einige deutliche Worte in der Kabine. Anscheinend nicht deutlich genug, denn obwohl das Abwehrspiel zu Beginn des 2. Durchgangs einen Tick besser wurde, änderte sich an dem Spiel nach vorne nicht wirklich viel. Trotzdem gelang es dem THW sich über 19:16 (45.) auf 22:16 (51.) vorentscheidend abzusetzen um am Ende 2 weitere Punkte auf der Habenseite verbuchen zu können. "Ich habe im gesamten Spiel vielleicht 3-4 gute Angriffe von uns gesehen, mehr nicht. Wir waren von Beginn an viel zu ungeduldig und haben meistens zu überhastet abgeschlossen. Ich hatte manchmal echt den Eindruck wir müssten noch irgendeinen Zug erreichen oder so. Auch in der Abwehr waren wir über weite Strecken viel zu passiv. Symptomatisch dafür ist sicherlich die Situation, als wir sogar in doppelter Überzahl einen Gegentreffer kassieren. Am Ende war ich sicher nicht die Einzige die froh war, das das Spiel endlich zu Ende war." zeigte sich auch Betreuerin Janina Kluth nach Spielende trotz des Sieges sichtlich enttäuscht.

Am nächsten Wochenende trifft das Team von Gerrit Händel zum Rückrundenstart auf die erstarkte HFF Munkbrarup. Diese ließ zuletzt nicht nur mit einem Sieg gegen Holstein-Kiel/Kronshagen II aufhorchen. Möchte der THW das Hinspiel Ergebnis von 29:16 noch einmal wiederholen, ist sicherlich eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber den letzten Spielen erforderlich.

Für den THW spielten: (TW)Stephanie Schnoor (50.-60.); (TW)Katharina Sitter (0.-50.); Sarah Steffanowski(2); Alena Müller(2); Jennifer Johnsen; Tessi Pomarius(1); Adalheidur Alfredsdottir(1); Lena Hansen(4); Jelena Nowak (7/3); Patricia Miscic(4); Franziska Miskic; Freya Antoni(2); Caroline Grünhagen(2); Kristina Brüning (3)