THW Kiel - Die Frauen

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Gerrit Händel
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Trainingszeiten

Dienstag
20.30 - 22.00 Uhr

Halle
Wellsee, Braunstr. 40


Donnerstag
20.30 - 22.00 Uhr

Halle
Wik, Marinestützpunkt

THW-II kann nur eine Halbzeit mithalten

Die Landesliga-Frauen des THW hatten sich einiges vorgenommen für das Duell gegen den Tabellenführer von der SG Dithmarschen-Süd, hatte man das Hinspiel doch nach indiskutabler Leistung mit 30:20 verloren. Und nach 30. Minuten sah es auch tatsächlich so aus, als könnte es ein spannendes Spiel werden. Neben den Langzeitausfällen Caroline Grünhagen und Tessi Pomarius musste mit Patricia Miskic unter der Woche auch noch eine der beiden etatmäßigen Kreisläuferinnen wegen eines grippalen Infekts die Segel streichen. Um diese Lücke zu schließen und um Adalheidur Alfredsdottir zu entlasten, rückte ihre Schwester Franziska Miskic, sonst im rechten Rückraum zu Hause, auf diese Position. Es dauerte ein klein wenig bis die Zebras in Tritt kamen. Dithmarschens schnelles 1:3(4.) konnte der THW durch 3 Tore in Folge in eine erste 4:3(8.) Führung umwandeln. Im weiteren Verlauf wechselte die Führung bis zum 8:8(19.) ständig hin und her. Erst beim 8:11(25.) schien es, als könnte sich der Liga-Primus langsam absetzen. Nach einem Time-Out auf Seiten des THW kämpfte sich das Händel-Team beim Stand von 11:12(26.) allerdings wieder heran. Mit einem 12:14 wurden die Seiten gewechselt und für den 2. Durchgang waren noch alle Möglichkeiten vorhanden. In der Halbzeit fand THW Coach Gerrit Händel dann auch nur lobende Worte für sein Team: "Gegenüber den letzten Spielen haben wir in der Abwehr mit wesentlich mehr Aggressivität agiert und den Angriff der Dithmarscher vor die eine oder andere Aufgabe gestellt. Auch im Angriff waren wir schon viel geduldiger als oftmals in der Vergangenheit."

Die erste Möglichkeit in Durchgang zwei zum 13:14 vergab die am heutigen Tage mit 8 Treffern erfolgreichste THW Schützin Adalheidur Alfredsdottir vom Punkt und im Gegenzug markierte Dithmarschen Süd das 12:15(32.). Zwar gelang es dem THW noch mal auf 14:15(33.) zu verkürzen, aber dann kam irgendwie ein Bruch ins Spiel. Mit 4 Toren in Folge setzte sich das von Nils Möller trainierte Team auf 14:19(37.) ab. Auch eine Auszeit auf Seiten des THW in der 44. Minute konnte den Lauf des Tabellenführers nicht stoppen. Spätestens mit dem 17:26(45.) war der Drops dann endgültig gelutscht und der designierte Aufsteiger konnte sich darauf beschränken das Ergebnis bis zum 22:32 Endstand zu verwalten. "Dass es am Ende dann doch so deutlich wurde, hat mich schon ein wenig überrascht. Leider haben wir immer wieder so Phasen im Spiel, in denen wir einfach nicht clever genug sind. Durch überhastete Abschlüsse laden wir den Gegner förmlich ein, einfache Tor zu erzielen. Ab Mitte der zweiten Halbzeit hat uns heute allerdings auch die nötige Frische gefehlt um das Blatt eventuell noch zu wenden. Der Sieg für die SG Dithmarschen-Süd geht deshalb auch völlig in Ordnung, auch wenn er meiner Meinung nach 3-4 Tore zu hoch ausgefallen ist",macht THW Trainer Gerrit Händel einen Deckel auf das Spiel.

Zwei Wochen bleiben den 2. Damen des THW nun um sich auf die Partie gegen den direkten Tabellennachbarn von der HSG SZ OWW vorzubereiten. Das Hinspiel wurde nur denkbar knapp mit 26:28 verloren. "Wenn es uns gelingt an die ersten 30. Minuten des Spiels gegen Dithmarschen Süd anzuknöpfen, bin ich ganz zuversichtlich, dass wir auch mal wieder das bessere Ende für uns haben werden." wagt Betreuerin Janina Kluth schon mal einen positiven Ausblick nach vorne.

Für den THW spielten: (TW)Maximiliane Riemenscheider (0.-30.); (TW)Lea Kristin Busekow (30.-60.); Sarah Steffanowski(1); Lena Tiedemann(1); Jennifer Johnsen; Adalheidur Alfredsdottir(8/7); Lena Hansen; Jelena Nowak; Franziska Miskic(1); Freya Antoni(5); Kim Christin Schwardt(5/1); Kristina Brüning(1)